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Verschlüsselungsinfo

Professionelle Attack Kits – Die Kommerzialisierung der Cyber-Kriminalität

Über die letzten zwei Jahre beobachtete Symantec einen merklichen Anstieg der Cyberkriminalität. Entwicklung, Vertrieb und Implementierung wurden dabei professioneller und kommerzieller. Ein Beispiel ist das ausgereifte und online zum Verkauf angebotene Hacker-Tool Mpack, das mit verantwortlich für die rasant ansteigende Zahl der Web-Angriffe ist. Ein weiterer Hinweis für die zunehmende Kommerzialisierung von Schadcode sind Qualität und Anzahl angebotener Phishing Toolkits. Phishing-Kits sind zwar keine Neuerfindung der IT-Szene, Anzahl und Qualität zeigen aber die zunehmende Professionalisierung. Auch weniger technikbegabte Hacker können mit solchen Bausätzen Bank- und andere lukrative Daten ausspionieren.

Original-Artikel: IT-Sicherheitstrends 2007, Ausblick 2008


Phishing – Das Angeln nach sensiblen Daten nimmt zu

Phishing (von „password fishing“) blieb 2007 mit 18 Prozent Zunahme von spezifischen Phishing-Seiten in der ersten Jahreshälfte ein großes Thema. Besonders Phishing Toolkits trugen ihren Teil zu dem Problem bei. Nur drei Phishing-Toolkits waren für 42 Prozent der Phishing-Seiten in der ersten Jahreshälfte verantwortlich. „Rock Phish“, das für ein Phishing-Toolkit als auch für die dahinterstehende Organisation steht, wurde eines der populärsten Online – Phishing-Toolkits.

Original-Artikel: IT-Sicherheitstrends 2007, Ausblick 2008


NSA darf E-Mails und Telefonate von Ausländern abhören

Von Björn Greif
ZDNet 04. September 2007, 18:29 Uhr

Regelung betrifft auch deutsche Privatpersonen und Unternehmen

Der US-Geheimdienst National Security Agency (NSA) darf künftig E-Mails und Telefonate von Ausländern ohne richterlichen Beschluss abhören und auswerten. Darauf weist der Messaging-Anbieter Retarus hin. Demnach betrifft die Regelung auch deutsche Privatpersonen und Unternehmen, die keinerlei Kontakte in die Vereinigten Staaten unterhalten.

Mit dem vom amerikanischen Kongress genehmigten Beschluss wolle man den Krieg gegen den Terrorismus unterstützen, de facto werde damit aber auch die Wirtschaftsspionage erleichtert, so Retaro in einer Mitteilung. Das Gesetz hebele das Rechtsstaatsprinzip faktisch aus, das eine Kontrolle von Überwachungen durch die Judikative oder die Legislative zwingend vorschreibt.

"Jede Mail, die zwischen Deutschland und den USA verschickt wird, fällt unter das Gesetz. Noch gravierender ist es, wenn man seinen Service-Provider in den Vereinigten Staaten hat. In dem Fall hat die NSA Zugriff auf den gesamten Mailverkehr von Privatpersonen und Unternehmen. Nicht einmal der interne Mailverkehr einer Firma ist davor geschützt. Unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftsspionage ist das sehr bedenklich", sagt Retarus-Geschäftsführer Martin Hager.

Das Gesetz wurde im House of Representatives mit einer Mehrheit von 227 zu 183 Stimmen verabschiedet. In seiner derzeitigen Form ist es zunächst auf sechs Monate begrenzt.

Link: den Originalartikel finden Sie hier

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