|
Materialbedarfsplanung
Ausgehend vom Primärbedarf (Produktionsmenge) wird in der Materialbedarfsplanung ermittelt, wie viele Mengeneinheiten an Rohstoffen und Zwischenprodukten (Sekundärbedarf) zur Deckung des Primärbedarfs benötigt werden. Hierzu müssen die Erzeugnisbestandteile in Stücklisten oder Arbeitsplänen bekannt sein. Teile des Sekundärbedarfs können schon im Lager vorhanden sein. Nicht vorhandene Materialien müssen entweder selbst hergestellt oder beschafft werden. Tertiärbedarf ist nicht in der Stückliste enthalten, da es sich um Hilfs- und Betriebsstoffe handelt. (z. B. Öle, Kühlschmiermittel für Maschinen, Fette, Putzlappen usw.) Der Tertiärbedarf wird in der Produktion benötigt. Die Disposition erfolgt verbrauchsgesteuert (stochastisch, vergangenheitsorientiert).
Fundstelle: Wikipedia
|