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Telekommunikationseinrichtungen
ISDN-Nebenstellenanlagen sind Telekommunikations-Endgeräte, die für eine Vielzahl von Mitarbeitern Kommunikationsverbindungen schalten sowie Sprache, Texte, Daten und Bilder übertragen und zwischenspeichern.
Die dabei angewandte Digitaltechnik bewirkt nicht nur bessere und störungsfreie Verständigung beim Telefonieren, sondern ermöglicht auch neue Nutzungsformen, so z. B. gleichzeitige Benutzung von Telefax- und Teletex-Diensten oder Steuerung eines lokalen Rechnernetzes.
Für einen ordnungsgemäßen Betrieb einer solchen Anlage sind die erforderlichen technischen und organisatorischen Maßnahmen gemäß dem jeweiligen Datenschutzgesetz (BDSG und/oder LDSG) zu treffen.
Maßstab dafür, welche Maßnahmen im Einzelnen zu realisieren sind, ist nicht allein die Frage, welche Daten konkret verarbeitet werden sollen, sondern auch, welche Möglichkeiten - auch ungenutzte - ISDN-Anlagen bieten.
Sowohl die Auswahl der einzelnen Leistungsmerkmale, mit denen eine solche Anlage ausgestattet werden soll, als auch die Auswahl der technischen Maßnahmen zum Schutz des gesprochenen Wortes muss datenschutzgerecht erfolgen.
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